Quo vadis baukulturelle Bildung? Eine Einordnung der baukulturellen Bildungspraxis
Ziel der baukulturellen Bildung ist es, Kinder, Jugendliche und Erwachsene für die sie umgebende gebaute Umwelt zu sensibilisieren und diese als Lerngegenstand und -ort zu nutzen und mitzugestalten. Baukultur stellt hierbei ein Querschnittsthema dar, das in vielen Bildungsbereichen aufgegriffen wird und eine kaum überschaubare Vielfalt an Deutungsmustern hat. Der Beitrag ordnet die Begriffe „Baukultur“ und „baukulturelle Bildung“ in verschiedene Bildungsfelder ein und stellt Bezüge zu einer internationalen baukulturellen Bildungspraxis her, in der sich vor allem Architekt*innen und Planer*innen, aber auch Pädagog*innen (Museumspädagog*innen, Lehrer*innen unterschiedlicher Fächer, Sozialarbeiter*innen), Künstler*innen, Handwerker*innen verschiedener Gewerbe u.v.m. engagieren. Fokussiert werden die Überschneidungen mit den Bildungsbereichen der Architekturvermittlung, Denkmalpädagogik, Kulturellen Bildung und Kunstpädagogik, Umweltbildung und Bildung für Nachhaltigkeit, MINT, politische Bildung und Demokratiepädagogik. Dabei könnte die baukulturelle Bildung in Zukunft vor allem integrierend zwischen Bildungsfeldern wirken, weil die Vermittlung baukultureller Aspekte als eine gesamtgesellschaftliche und disziplinübergreifende Aufgabe zu gestalten ist.
Angela Million, Leonie Hock
Kulturelle Bildung Online (Hg.)
Lernorte
Lernwelten
Partizipation
Marion Küppers, Mary Zink
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hg.)
Christine Aldrian-Schneebacher, Architektur-Spiel-Raum, Architektur Haus Kärnten
Marco Hüttenmoser
Stadtrederei
BINK Baukulturvermittlung für junge Menschen
Wüstenrot Stiftung (Hg.)
Regie: Julia Fritzsche
Netzwerk Kinderbetreuung Schweiz/Hochschule der Künste Bern HKB (Hg.)