Nach Zug, Bern, St. Gallen, Chur, Kreuzlingen, Fribourg und Goldau machte unsere kleine Wanderausstellung «Brennpunkt baukulturelle Bildung» Halt an der Pädagogischen Hochschule der FHNW. Vom 8. September bis 20. Oktober war die Ausstellung in der Bibliothek auf dem Campus Muttenz zu sehen mit dem Ziel, den Austausch über die Bedeutung der gebauten Umwelt für das Lernumfeld, die Lebensqualität und die gesellschaftliche Teilhabe anzuregen.
Besonders erfreut hat uns die hoch dotierte Begleitveranstaltung am 15. Oktober, die wir in Kooperation mit den Hochschuldozierenden Karin Manz und Martin Viehhauser, der Bibliothek der FHNW Muttenz und dem Netzwerk «Bildung & Architektur» durchführen durften.
Am Nachmittag luden wir gemeinsam mit dem Netzwerk «Bildung & Architektur» zur Besichtigung des kantonalen Schulareals Kriegacker/Polyfeld in Muttenz ein, wo seit Mitte 2023 gebaut wird. Martin Caduff, der Gesamtprojektleiter des Polyfelds vom Hochbauamt Baselland gab spannende Einblicke in den Planungs- und Bauprozess und führte über das Areal. Momentan werden die bestehenden Liegenschaften an der Kriegackerstrasse 29 bis 33 schadstoffsaniert und teilweise rückgebaut. Anschliessend erfolgt der Umbau des alten FHNW-Turms und der Neubau mehrerer Gebäude für das Berufsbildungszentrum Baselland, das Gymnasium Muttenz und das Zentrum für Brückenangebote BL.
Im Anschluss fand ein Podium zur Bedeutung und den Möglichkeiten von baukultureller Bildung in der Bibliothek der PH Muttenz statt. Zu Beginn berichteten Baukulturvermittelnde aus der Region über ihre Aktionen. Nevena Torboski berichtete von Projekten der drumrum Raumschule, Olivia Jenni erzählte aus der Vermittlungsarbeit am S AM Schweizerisches Architekturmuseum und Frederike Kluge gab einen Einblick in das Projekt huusHoch.
Anschliessend moderierte Eveline Althaus das Podium mit Gästen verschiedener Expertisen in Pädagogik und Architektur. Zu Gast waren Franziska Bertschy (Leiterin Professur Didaktik des Sachunterrichts/NMG), Matteo Hofer (Leiter Professur Ästhetische Bildung), Friederike Kluge (Architektin und Dozentin für Architektur an der FHNW) und Karin Manz (Leiterin Professur Unterrichtsentwicklung und -forschung). Bei einem Apéro gab es die Möglichkeit sich darüber hinaus auszutauschen.