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1. Juli 2024

Design für Alle? Vielfalt als Norm

 
 
 (Bild: Museum für Gestaltung)
 (Bild: Museum für Gestaltung)
 (Bild: Shannon Finnegan)

Inklusion und Partizipation sind schon seit einiger Zeit ein wichtiges Thema im Design – und doch ist noch viel Luft nach oben. Im Zentrum steht die Frage, wie die gebaute Umwelt (und Produkte) für alle Menschen zugänglich sind, unabhängig von ihren Fähigkeiten, ihrem Alter oder ihrer Lebenslage. Die frühe und auch die späte Industrialisierung ignorierte dieses Problem geflissentlich, doch heute kann man ihm nicht mehr aus dem Weg gehen. Die Ausstellung «Design für alle? Vielfalt als Norm» im Museum für Gestaltung Zürich vertieft sich auf ganz eigene Weise in das Thema. So versteht sich die Schau als Forum, das aktuelle Positionen, Stimmen und Diskussionen zusammenführt. Fünf Kreative aus den Bereichen Architektur und Design haben jeweils eine eigene räumliche Intervention für die Ausstellung konzipiert. Unsere Favoriten aus der Sammlung: die Plattform Inaccessible Cities, auf der man verschiedene Personen auf dem Weg durch Grossstädte begleiten kann; die Arbeit von Shannon Finnegan, die mit Sitzkissen und Sitzbänken darauf hinweist, wie sehr Orte des Ausruhens und Durchatmens in unserer gebauten Welt fehlen. Und der Kurzfilm Machine Life von Sara Hendren, ein Porträt eines Architekten, der nach einer Amputation durch die Entwicklung von Adaptionen und Prothesen zu spannenden Lösungen und Sichtweisen kommt. Wie immer bietet das Museum für Gestaltung ein vielfältiges Führungs- und Vermittlungsprogramm an, auch und besonders für Menschen mit Handicaps, etwa Seh- und Hörbeeinträchtigungen.