Zwischen Innen und Aussen
Bevor wir einen Raum betreten oder verlassen, passieren wir oft einen zwischenRAUM – der nicht wirklich zum Innenraum und nicht zum Außenraum gehört. Was ist überhaupt ein zwischenRAUM und warum gibt es ihn? Kann man ihn spüren? Ist er die Leere zwischen den Räumen oder die Füllung? Hat er Bedeutung als zwischenmenschlicher Abstand? Wie ist er entstanden? zwischenRAUM ist ein dehnbarer Begriff. Man darf den zwischenRAUM suchen. Findet man ihn, ist es überraschend, wie wichtig er ist!
Eine Unterrichtsheinheit von bink – Baukulturvermittlung für junge Menschen
Autorin: Sonja Hohengasser, ARCHITEKTUR_SPIEL_RAUM_KÄRNTEN
3. Zyklus (Alter 12 – 15 Jahre)
Bauwerk und Struktur
Raumwahrnehmung
Bildnerisches Gestalten, Textiles und Technisches Gestalten
- zum Wahrnehmen anregen, das Bewusstsein für das Dazwischen schaffen
- Raumkonfigurationen, Proportionen und Atmosphären entdecken, analysieren, skizzieren, beschreiben, erklären bzw. präsentieren
- ein Impuls, über Zwischenräume und ihre Eigenschaften nachzudenken und diese selbst mit Bedeutung zu füllen
Diese Übergangszonen, die weder ganz drinnen noch ganz draußen sind, das Innere des Hauses mit dem Äußeren verbinden und eine zusätzliche Funktion ermöglichen, muss man zuerst suchen, finden, erforschen und verstehen. Ein Raum, den jede/r kennt und doch kaum jemand wahrnimmt soll entdeckt, untersucht, beschrieben, dargestellt und vielleicht sogar gebaut werden. Je nach Altersstufe und Erweiterungsmöglichkeit können die Inhalte und Darstellungsformen (Beschreibungen, Skizzen, Fotos…) variiert werden.
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- Papier
- Stifte
Céline Bessire, Matthias Winter (Hg.)
Institut Urban Landscape ZHAW
Urban Equipe
Karin Praxmarer (Reg.)
Markus Persson, Jens Bergensten
Montag Stiftung für Jugend und Gesellschaft
BÖKWE mit bink
Universität Hamburg
Martina Löw
SRF