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17. Mai 2020

Martina Löw über das Corona-Leben

 
 

Die Berliner Soziologin Martina Löw, die unseren treuen LeserInnen längst bekannt ist – nicht nur, weil sie am Kolloquium «Elemente einer Baukulturellen Allgemeinbildung» einen fulminanten Vortrag hielt, sondern weil sie mit ihrer Forschung immer wieder in diesen Zeilen auftaucht –, jene Martina Löw also hat einen Blog zur Situation in der Coronakrise ins Leben gerufen. Sie möchte damit eine Diskussion darüber anstossen, wie die aktuellen Entwicklungen zu interpretieren sind. Denn eines ist klar: Die Krise wirkt sich auf das Verhalten der Menschen im öffentlichen und privaten Raum aus. Im ersten Beitrag mit dem etwas kryptischen Titel «Dichotopie – Refiguration von Räumen in Zeiten der Pandemie» teilt Martina Löw zusammen mit ihrem Kollegen Hubert Knoblauch die Beobachtung, dass die Coronakrise zu einer dramatischen Zuspitzung zweier völlig entgegengesetzter räumlicher Konfigurationen führt: Auf der einen Seite die völlige Abkapselung im eigenen Land, in der eigenen Stadt und letztlich in der eigenen Wohnung, andererseits die globale Dimension der Verbreitung, das ungeheuerlich Gleichzeitige der Krise auf der ganzen Welt. Wir meinen: Ein anspruchsvoller Text, der den Horizont erweitert und deshalb die Lektüre lohnt!