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22.06.2026
Save the Date: Archijeunes-Netzwerktagung am 20. November in Fribourg
Auch wenn der Sommer nun wirklich seine Flügel ausbreitet, denken wir bereits an den Herbst. Schliesslich muss alles organisiert werden für unsere Netzwerktagung, die am 20. November in Fribourg stattfindet. Wir dürfen zu Gast sein an der Universität Freiburg auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule. Vielen Dank dafür bereits heute an diese Stelle! Dieses Jahr widmen wir uns dem Thema «Draussen Lernen – in der gebauten Umwelt».  Draussen sein, die Umwelt und die gestalteten Räume im Dorf, Quartier, in der Stadt erkunden – das ist zentral in der baukulturellen Bildung. Auch in den Schulen gewinnt das Unterrichten ausserhalb des Klassenzimmers und des Schulhauses zunehmend an Bedeutung. An der Tagung möchten wir spannende Projekte kennenlernen, gegenseitig von Erfahrungen anderer profitieren – und diskutieren, welchen Beitrag die baukulturelle Bildung für das Draussen Lernen leisten kann. Halten Sie sich das Datum schon mal frei – mehr Informationen folgen. Und wie immer sind wir offen für Wünsche und Vorschläge zum Programm. Schreiben Sie uns einfach! Anmeldungen zur Tagung nehmen wir bereits jetzt über das Online-Formular entgegen. 

Auch wenn der Sommer nun wirklich seine Flügel ausbreitet, denken wir bereits an den Herbst. Schliesslich muss alles organisiert werden für unsere Netzwerktagung, die am 20. November in Fribourg stattfindet. Wir dürfen zu Gast sein an der Universität Freiburg auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule. Vielen Dank dafür bereits heute an diese Stelle! Dieses Jahr widmen wir uns dem Thema «Draussen Lernen – in der gebauten Umwelt».  Draussen sein, die Umwelt und die gestalteten Räume im Dorf, Quartier, in der Stadt erkunden – das ist zentral in der baukulturellen Bildung. Auch in den Schulen gewinnt das Unterrichten ausserhalb des Klassenzimmers und des Schulhauses zunehmend an Bedeutung. An der Tagung möchten wir spannende Projekte kennenlernen, gegenseitig von Erfahrungen anderer profitieren – und diskutieren, welchen Beitrag die baukulturelle Bildung für das Draussen Lernen leisten kann. Halten Sie sich das Datum schon mal frei – mehr Informationen folgen. Und wie immer sind wir offen für Wünsche und Vorschläge zum Programm. Schreiben Sie uns einfach! Anmeldungen zur Tagung nehmen wir bereits jetzt über das Online-Formular entgegen. 

19.06.2026
Asphalte Public: Unterrichtsmaterial zum Film
Einige haben ihn vermutlich bereits gesehen, den wunderbaren Dokumentarfilm «Asphalte Public» über die Bieler Place de l’Esplanade. Die rund 5000 Quadratmeter grosse Fläche zu Füssen des Kongresszentrums ist ein öffentlicher Raum par excellence. Der Film rollt die eigenartige Entstehungsgeschichte des Platzes auf und erzählt, wie er sich zusammen mit der Gesellschaft verändert. Für die Sekundar- und Gymnasialstufe steht nun neu auf unserer Plattform ein didaktisches Dossier mit Unterrichtsimpulsen und Lehrplanbezügen zur Verfügung. Der Film eignet sich als Ausgangspunkt für Diskussionen rund um öffentliche Räume, Mitgestaltung und urbanes Zusammenleben. Neben Filmvorführungen sind auch Spezialformate möglich – etwa moderierte Gespräche oder geführte Spaziergänge zu Architektur und öffentlichem Raum gemeinsam mit dem Filmteam. Weitere Informationen finden sich auf der Seite von ASPHALTE PUBLIC.Und wenn wir schon bei Filmen zu besonderen Orten sind – schliesslich ist ja Sommer: Aktuell läuft der Familienfilm Plitsch Platsch Forever in den Kinos. Im Mittelpunkt steht eine Badi als wichtiger Begegnungsort für die ganze Gesellschaft und besonders für Kinder. Im Film engagiert sich die elfjährige Pola für die Wiedereröffnung der beliebten Badi und sammelt dafür Unterschriften. Vieles, was uns wichtig ist, kommt hier zusammen: Politische Bildung, der Kampf für einen Lieblingsort, der Erhalt öffentlicher Infrastruktur. Für «Plitsch Platsch Forever» ist ebenfalls begleitendes Unterrichtsmaterial hier vorhanden – es richtet sich an Zyklus 2. Ebenso sind aktuell mehrere Schulvorstellungen geplant.

Einige haben ihn vermutlich bereits gesehen, den wunderbaren Dokumentarfilm «Asphalte Public» über die Bieler Place de l’Esplanade. Die rund 5000 Quadratmeter grosse Fläche zu Füssen des Kongresszentrums ist ein öffentlicher Raum par excellence. Der Film rollt die eigenartige Entstehungsgeschichte des Platzes auf und erzählt, wie er sich zusammen mit der Gesellschaft verändert. Für die Sekundar- und Gymnasialstufe steht nun neu auf unserer Plattform ein didaktisches Dossier mit Unterrichtsimpulsen und Lehrplanbezügen zur Verfügung. Der Film eignet sich als Ausgangspunkt für Diskussionen rund um öffentliche Räume, Mitgestaltung und urbanes Zusammenleben. Neben Filmvorführungen sind auch Spezialformate möglich – etwa moderierte Gespräche oder geführte Spaziergänge zu Architektur und öffentlichem Raum gemeinsam mit dem Filmteam. Weitere Informationen finden sich auf der Seite von ASPHALTE PUBLIC.

Und wenn wir schon bei Filmen zu besonderen Orten sind – schliesslich ist ja Sommer: Aktuell läuft der Familienfilm Plitsch Platsch Forever in den Kinos. Im Mittelpunkt steht eine Badi als wichtiger Begegnungsort für die ganze Gesellschaft und besonders für Kinder. Im Film engagiert sich die elfjährige Pola für die Wiedereröffnung der beliebten Badi und sammelt dafür Unterschriften. Vieles, was uns wichtig ist, kommt hier zusammen: Politische Bildung, der Kampf für einen Lieblingsort, der Erhalt öffentlicher Infrastruktur. Für «Plitsch Platsch Forever» ist ebenfalls begleitendes Unterrichtsmaterial hier vorhanden – es richtet sich an Zyklus 2. Ebenso sind aktuell mehrere Schulvorstellungen geplant.

17.06.2026
Gestalten: Neuer Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur
Wir geben es zu, dass wir schon etwas neidisch nach Deutschland blicken, wenn alle zwei Jahre der Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur erscheint. Aber wir wissen genauso, dass wir alle zusammengehören, denen die baukulturelle Bildung ein Anliegen ist. Und der Baukulturbericht hilft allen, die sich in diesem Feld bewegen. Einen kleinen Einblick im Voraus erhielten wir an der Netzwerktagung im Herbst 2025, als uns Rainer Nagel von der Bundesstiftung in einem fulminanten Vortrag davon berichtete. Jetzt ist er also da, der Bericht, und wir von Archijeunes haben gleich nachgeschaut, was denn so zur baukulturellen Bildung drinsteht. Tatsächlich gibt es ein Kapitel «Baukulturelle Ausbildung» im Teil «Prozesse gestalten», was nicht weiter verwunderlich ist, benannte doch die deutsche Bundesregierung im Jahr 2000 (vor mehr als 25 Jahren!) Baukultur als gesellschaftlichen Vermittlungsauftrag. Bildung ist ein fester Bestandteil der Stiftungsarbeit und entsprechend viel Raum wird ihr im Bericht gegeben. Auch in den Handlungsempfehlungen zum Thema des Berichts – dem Gestalten – taucht unser Anliegen ziemlich weit oben auf: «Baukultuelle Kompetenzen und umfassende Ausbildung stärken» wird dort gefordert. Gestaltungskompetenzen und handwerkliche Fertigkeiten sind für die Baukultur von grosser Bedeutung, zu ihnen sollte in der Schule entsprechend Sorge getragen werden. Wer den ganzen Bericht anschauen und lesen will – was wir sehr empfehlen! – kann ihn hier als pdf beziehen.

Wir geben es zu, dass wir schon etwas neidisch nach Deutschland blicken, wenn alle zwei Jahre der Baukulturbericht der Bundesstiftung Baukultur erscheint. Aber wir wissen genauso, dass wir alle zusammengehören, denen die baukulturelle Bildung ein Anliegen ist. Und der Baukulturbericht hilft allen, die sich in diesem Feld bewegen. Einen kleinen Einblick im Voraus erhielten wir an der Netzwerktagung im Herbst 2025, als uns Rainer Nagel von der Bundesstiftung in einem fulminanten Vortrag davon berichtete. Jetzt ist er also da, der Bericht, und wir von Archijeunes haben gleich nachgeschaut, was denn so zur baukulturellen Bildung drinsteht. Tatsächlich gibt es ein Kapitel «Baukulturelle Ausbildung» im Teil «Prozesse gestalten», was nicht weiter verwunderlich ist, benannte doch die deutsche Bundesregierung im Jahr 2000 (vor mehr als 25 Jahren!) Baukultur als gesellschaftlichen Vermittlungsauftrag. Bildung ist ein fester Bestandteil der Stiftungsarbeit und entsprechend viel Raum wird ihr im Bericht gegeben. Auch in den Handlungsempfehlungen zum Thema des Berichts – dem Gestalten – taucht unser Anliegen ziemlich weit oben auf: «Baukultuelle Kompetenzen und umfassende Ausbildung stärken» wird dort gefordert. Gestaltungskompetenzen und handwerkliche Fertigkeiten sind für die Baukultur von grosser Bedeutung, zu ihnen sollte in der Schule entsprechend Sorge getragen werden. Wer den ganzen Bericht anschauen und lesen will – was wir sehr empfehlen! – kann ihn hier als pdf beziehen.

16.06.2026
Langer Tisch baukulturelle Bildung 2026 auf dem Ballenberg
Gemeinsam mit rund 20 Teilnehmenden waren wir beim diesjährigen Langen Tisch Baukulturelle Bildung im Freilichtmuseum Ballenberg zu Gast. Wir bekamen Einblicke in die Vermittlungsarbeit des Freilichtmuseums sowie in den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zur baukulturellen Bildung im NFP 81. Wir haben uns sehr gefreut, gemeinsam unsere Ausstellung «Fenster in die Welt der baukulturellen Bildung» zu erkunden.Noch bis zum 1. November laden wir alle ein die Ausstellung zu besuchen! Sind Sie in der Schweiz als Baukultur-Vermittler*in tätig? Das Haus aus Matten steht Ihnen während der ganzen Saison für Treffen, Austausch und Vernetzung zur Verfügung.Hier geht es zum detaillierten Rückblick. 

Gemeinsam mit rund 20 Teilnehmenden waren wir beim diesjährigen Langen Tisch Baukulturelle Bildung im Freilichtmuseum Ballenberg zu Gast. Wir bekamen Einblicke in die Vermittlungsarbeit des Freilichtmuseums sowie in den aktuellen Stand des Forschungsprojekts zur baukulturellen Bildung im NFP 81. Wir haben uns sehr gefreut, gemeinsam unsere Ausstellung «Fenster in die Welt der baukulturellen Bildung» zu erkunden.
Noch bis zum 1. November laden wir alle ein die Ausstellung zu besuchen! Sind Sie in der Schweiz als Baukultur-Vermittler*in tätig? Das Haus aus Matten steht Ihnen während der ganzen Saison für Treffen, Austausch und Vernetzung zur Verfügung.

Hier geht es zum detaillierten Rückblick. 

08.06.2026
Fragmente, Visionen und Modelle gesucht
Open Call «Parterre Public»
Was heisst Parterre Public? Was für Möglichkeiten ergeben sich aus einer durchgängigen und frei zugänglichen Nullebene? Was macht dieses Szenario mit der Stadt?Das Szenario «Parterre Public» ist ein spekulatives Zukunftsbild, das wir kollektiv ergründen. Ein Sprung in eine Zukunft, die sich von der Gegenwart löst. Mittels spekulativer Diagnostik untersuchen wir das Potentials dieses radikalen Ansatzes.Das Ziel ist es, über visionäre Denkansätze mögliche neue Betrachtungsweisen des Hier und Jetzt zu finden. Weg vom Problem-Lösungsdogma hin zu mutigen Visionen. Überwinden wir die vorherrschende Rhetorik, finden wir dann vielleicht neue Ansätze?Bring deine Gedanken ein – ob poetisch, theoretisch oder erzählerisch, in Form eines Text- oder Bildbeitrags. Die Beiträge werden unkommentiert in einer Publikation veröffentlicht.Eingabefrist: 16. August 2026.Bist du interessiert einen Beitrag beizusteuern oder möchtest mehr Info erhalten? Schreib ein E-Mail an fosca.toth@swissfuture.ch.Links • Szenario: https://www.swissfuture.ch/wp-content/uploads/2025/10/swissfutrue-Parterre-Public-One-Pager.pdf• Mehr Info zum Forum für urbane Zukünfte: https://www.swissfuture.ch/forum-fuer-urbane-zukuenfte/• Mehr Info zu swissfuture: https://www.swissfuture.ch/

Was heisst Parterre Public? Was für Möglichkeiten ergeben sich aus einer durchgängigen und frei zugänglichen Nullebene? Was macht dieses Szenario mit der Stadt?

Das Szenario «Parterre Public» ist ein spekulatives Zukunftsbild, das wir kollektiv ergründen. Ein Sprung in eine Zukunft, die sich von der Gegenwart löst. Mittels spekulativer Diagnostik untersuchen wir das Potentials dieses radikalen Ansatzes.

Das Ziel ist es, über visionäre Denkansätze mögliche neue Betrachtungsweisen des Hier und Jetzt zu finden. Weg vom Problem-Lösungsdogma hin zu mutigen Visionen. Überwinden wir die vorherrschende Rhetorik, finden wir dann vielleicht neue Ansätze?

Bring deine Gedanken ein – ob poetisch, theoretisch oder erzählerisch, in Form eines Text- oder Bildbeitrags. Die Beiträge werden unkommentiert in einer Publikation veröffentlicht.

Eingabefrist: 16. August 2026.

Bist du interessiert einen Beitrag beizusteuern oder möchtest mehr Info erhalten? Schreib ein E-Mail an fosca.toth@swissfuture.ch.

Links

 • Szenario: https://www.swissfuture.ch/wp-content/uploads/2025/10/swissfutrue-Parterre-Public-One-Pager.pdf

• Mehr Info zum Forum für urbane Zukünfte: https://www.swissfuture.ch/forum-fuer-urbane-zukuenfte/

• Mehr Info zu swissfuture: https://www.swissfuture.ch/

04.06.2026
Themenheft SPICK zur Bauwirtschaft
Nach langer Vorbereitung ist es nun endlich da, das SPICK Themenheft zur Bauwirtschaft. Der Bausektor ist bekanntlich nicht nur gross, sondern auch sehr breit gefächert. Es braucht so manchen Kopf und sehr viele Hände, bis so ein Haus oder eine Brücke steht. Und – um Pestalozzi noch zu vervollständigen – natürlich braucht es das Herzblut, denn nur so entsteht Baukultur. In der SPICK Themenausgabe, an der eben auch viele Köpfe, Hände und Herzen mitgearbeitet haben, dreht sich alles rund um das Bauen: von der ersten Idee über die Planung bis zur Baustelle. Kinder und Jugendliche entdecken die spannenden Berufe der Schweizer Baubranche, lernen moderne Technologien wie Drohnen, Roboter und 3D-Druck kennen und erfahren, warum nachhaltiges Bauen immer wichtiger wird. Für Lehrpersonen gibt es passendes Unterrichtsmaterial zum Download und einen Podcast zum Reinhören. Das Heft kann hier bestellt werden. Passend zum Thema wurde auch ein Themenhub zusammengestellt.

Nach langer Vorbereitung ist es nun endlich da, das SPICK Themenheft zur Bauwirtschaft. Der Bausektor ist bekanntlich nicht nur gross, sondern auch sehr breit gefächert. Es braucht so manchen Kopf und sehr viele Hände, bis so ein Haus oder eine Brücke steht. Und – um Pestalozzi noch zu vervollständigen – natürlich braucht es das Herzblut, denn nur so entsteht Baukultur. In der SPICK Themenausgabe, an der eben auch viele Köpfe, Hände und Herzen mitgearbeitet haben, dreht sich alles rund um das Bauen: von der ersten Idee über die Planung bis zur Baustelle. Kinder und Jugendliche entdecken die spannenden Berufe der Schweizer Baubranche, lernen moderne Technologien wie Drohnen, Roboter und 3D-Druck kennen und erfahren, warum nachhaltiges Bauen immer wichtiger wird. Für Lehrpersonen gibt es passendes Unterrichtsmaterial zum Download und einen Podcast zum Reinhören. Das Heft kann hier bestellt werden. Passend zum Thema wurde auch ein Themenhub zusammengestellt.

25.05.2026
Weiterbildungskurs «Mit Schüler:innen die gebaute Umwelt erkunden»
Wer ihn 2025 verpasst hat, erhält dieses Jahr eine neue Chance: Nach einer ersten erfolgreichen Durchführung bieten Lea Weniger von der PH Schwyz zusammen mit Eveline Althaus von Archijeunes den halbtägigen Weiterbildungskurs «Mit Schüler:innen die gebaute Umwelt erkunden» für Lehrpersonen unterschiedlicher Altersstufen an. Lea kennen viele als Mit-Autorin der Lehrmittel «Kinder erkunden die lokale Baukultur» oder «Die Baukultur-Expert:innen von morgen». Der Kurs findet am 31. Oktober 2026 statt und ist offen für Interessierte aus allen Regionen und Kantonen. Lea und Eveline führen in die Grundlagen der baukulturellen Bildung ein, indem sie mit den Teilnehmenden gleich zuerst zu einer angeleiteten Erkundungstour in der Umgebung aufbrechen. Baukultur bietet sich ja wunderbar für Lernprozesse im Nahraum an. Anschliessend entwickeln alle zusammen Unterrichtsideen für die eigene Praxis und diskutieren die Potenziale der lokalen Baukultur vor der eigenen Haustüre für ihren Fachbereich und allfällige fächerübergreifende Zusammenhänge. Das Anmeldeportal ist offen: Wir freuen uns über alle, die dabei sind!

Wer ihn 2025 verpasst hat, erhält dieses Jahr eine neue Chance: Nach einer ersten erfolgreichen Durchführung bieten Lea Weniger von der PH Schwyz zusammen mit Eveline Althaus von Archijeunes den halbtägigen Weiterbildungskurs «Mit Schüler:innen die gebaute Umwelt erkunden» für Lehrpersonen unterschiedlicher Altersstufen an. Lea kennen viele als Mit-Autorin der Lehrmittel «Kinder erkunden die lokale Baukultur» oder «Die Baukultur-Expert:innen von morgen». Der Kurs findet am 31. Oktober 2026 statt und ist offen für Interessierte aus allen Regionen und Kantonen. Lea und Eveline führen in die Grundlagen der baukulturellen Bildung ein, indem sie mit den Teilnehmenden gleich zuerst zu einer angeleiteten Erkundungstour in der Umgebung aufbrechen. Baukultur bietet sich ja wunderbar für Lernprozesse im Nahraum an. Anschliessend entwickeln alle zusammen Unterrichtsideen für die eigene Praxis und diskutieren die Potenziale der lokalen Baukultur vor der eigenen Haustüre für ihren Fachbereich und allfällige fächerübergreifende Zusammenhänge. Das Anmeldeportal ist offen: Wir freuen uns über alle, die dabei sind!

23.05.2026
Planspiel «Mensch! Natur?!»
Wir lieben Spiele! Im kooperativen Planspiel «Mensch! Natur!?» für den 2. Zyklus der Primarschule geht es um das nicht ganz konfliktfreie Verhältnis des Menschen zur Natur. Wir Menschen neigen ja dazu, mit der Umwelt nachlässig umzugehen, auch wenn sie uns natürlich ganz wichtig ist. Das Spiel startet mit einer naturnahen Landschaft, in der gemeinsam eine Siedlung gebaut werden soll. Da verwundert es nicht, dass sich die betroffene Natur zu Wort meldet, sei es der Biber, der Wasser staut, oder der Wolf, der herumstreunt. Dauernd passiert etwas, auf das die Schülerinnen und Schüler reagieren müssen. Dazu wird recherchiert, eigenes Wissen eingebracht, argumentiert, diskutiert, und es werden Kompromisse gesucht, um den Bedürfnissen von Mensch und Natur Rechnung zu tragen. Weiter wird aufgrund der Erkenntnisse das eigene Handeln reflektiert und die Lernenden werden motiviert, das Gelernte in die eigene Lebenswelt zu transferieren. Probieren Sie es aus – und reservieren Sie genügend Zeit. Wer sich vertieft damit auseinandersetzen möchte, sollte rund 24 Lektionen einplanen. Das Planspiel «Mensch! Natur!?» wurde von éducation21, dem nationalen Kompetenzzentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), geprüft und in ihrem Katalog aufgenommen.

Wir lieben Spiele! Im kooperativen Planspiel «Mensch! Natur!?» für den 2. Zyklus der Primarschule geht es um das nicht ganz konfliktfreie Verhältnis des Menschen zur Natur. Wir Menschen neigen ja dazu, mit der Umwelt nachlässig umzugehen, auch wenn sie uns natürlich ganz wichtig ist. Das Spiel startet mit einer naturnahen Landschaft, in der gemeinsam eine Siedlung gebaut werden soll. Da verwundert es nicht, dass sich die betroffene Natur zu Wort meldet, sei es der Biber, der Wasser staut, oder der Wolf, der herumstreunt. Dauernd passiert etwas, auf das die Schülerinnen und Schüler reagieren müssen. Dazu wird recherchiert, eigenes Wissen eingebracht, argumentiert, diskutiert, und es werden Kompromisse gesucht, um den Bedürfnissen von Mensch und Natur Rechnung zu tragen. Weiter wird aufgrund der Erkenntnisse das eigene Handeln reflektiert und die Lernenden werden motiviert, das Gelernte in die eigene Lebenswelt zu transferieren. Probieren Sie es aus – und reservieren Sie genügend Zeit. Wer sich vertieft damit auseinandersetzen möchte, sollte rund 24 Lektionen einplanen. Das Planspiel «Mensch! Natur!?» wurde von éducation21, dem nationalen Kompetenzzentrum für Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE), geprüft und in ihrem Katalog aufgenommen.

20.05.2026
S AM «Groundwork» & Vermittlungsformate
Die Sprachwelt des Häuserbauens ist eine Schatztruhe der Metaphern. Hier bröckelt die Fassade, dort wird ein grosser Bogen gespannt und woanders wiederum stimmen die Proportionen. Der stärkste aller «Wortspender» ist jedoch vermutlich das Fundament. Ohne gutes Fundament läuft einfach gar nichts. So ist auch der Titel «Groundwork» der jüngst eröffneten neuen Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum S AM zu verstehen. Es geht darin nicht um fertige Gebäude, sondern um persönliche Haltungen in der baukulturellen Praxis, um das Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Die Ausstellung ist ein Gastspiel des renommierten Canadian Centre for Architecture (CCA) aus Montreal und besteht im Kern aus drei Dokumentarfilmen, in denen unterschiedliche Zugänge zum Architekturschaffen aus China, Deutschland und Brasilien vorgestellt werden. Allen gemeinsam ist das Interesse an grösseren Zusammenhängen, die weit über das architektonische Objekt hinausgehen – und gleichzeitig bleiben alle mit ihrem Ort verwurzelt. Wie üblich hat das S AM passend zur Ausstellung eigene Vermittlungsformate für Kindergärten, Schulen und Hochschulen entwickelt.

Die Sprachwelt des Häuserbauens ist eine Schatztruhe der Metaphern. Hier bröckelt die Fassade, dort wird ein grosser Bogen gespannt und woanders wiederum stimmen die Proportionen. Der stärkste aller «Wortspender» ist jedoch vermutlich das Fundament. Ohne gutes Fundament läuft einfach gar nichts. So ist auch der Titel «Groundwork» der jüngst eröffneten neuen Ausstellung im Schweizerischen Architekturmuseum S AM zu verstehen. Es geht darin nicht um fertige Gebäude, sondern um persönliche Haltungen in der baukulturellen Praxis, um das Verhältnis zwischen Mensch, Umwelt und Gesellschaft. Die Ausstellung ist ein Gastspiel des renommierten Canadian Centre for Architecture (CCA) aus Montreal und besteht im Kern aus drei Dokumentarfilmen, in denen unterschiedliche Zugänge zum Architekturschaffen aus China, Deutschland und Brasilien vorgestellt werden. Allen gemeinsam ist das Interesse an grösseren Zusammenhängen, die weit über das architektonische Objekt hinausgehen – und gleichzeitig bleiben alle mit ihrem Ort verwurzelt. Wie üblich hat das S AM passend zur Ausstellung eigene Vermittlungsformate für Kindergärten, Schulen und Hochschulen entwickelt.

18.05.2026
Neuer Baukulturkompass «Infrastruktur»
Bink, unsere Verbündeten in Österreich, haben kürzlich die Ausgabe 11 ihres Baukulturkompasses herausgegeben. Der Baukulturkompass ist ein Lernplakat in Fortsetzungen; in der aktuellen Ausgabe geht es um Infrastruktur. Gerne unterschätzt, oft übersehen, selten geliebt und dennoch unerlässlich, gebührt der Infrastruktur definitiv mehr Aufmerksamkeit. Schliesslich legt das Wasser einen Weg zurück, bevor es aus der Leitung kommt, und woher kommt überhaupt all diese Energie, die wir tagein, tagaus verbrauchen, geschweige denn dieses Internet? Die fünf Module der aktuellen Ausgabe laden dazu ein, solche Fragen zu erkunden. Sie zeigen die vielfältigen Rollen der Infrastruktur im Alltag – und deren beträchtlichen Raumbedarf. Infrastruktur, man vergisst es gerne, ist Teil des öffentlichen Raums und hat deshalb ganz viel mit Baukultur zu tun. Der neue Baukulturkompass bietet hierzu Anregungen, Arbeitsmaterialien, ergänzt durch kostenlose Downloads, Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen zum direkten Einsatz im Unterricht.

Bink, unsere Verbündeten in Österreich, haben kürzlich die Ausgabe 11 ihres Baukulturkompasses herausgegeben. Der Baukulturkompass ist ein Lernplakat in Fortsetzungen; in der aktuellen Ausgabe geht es um Infrastruktur. Gerne unterschätzt, oft übersehen, selten geliebt und dennoch unerlässlich, gebührt der Infrastruktur definitiv mehr Aufmerksamkeit. Schliesslich legt das Wasser einen Weg zurück, bevor es aus der Leitung kommt, und woher kommt überhaupt all diese Energie, die wir tagein, tagaus verbrauchen, geschweige denn dieses Internet? Die fünf Module der aktuellen Ausgabe laden dazu ein, solche Fragen zu erkunden. Sie zeigen die vielfältigen Rollen der Infrastruktur im Alltag – und deren beträchtlichen Raumbedarf. Infrastruktur, man vergisst es gerne, ist Teil des öffentlichen Raums und hat deshalb ganz viel mit Baukultur zu tun. Der neue Baukulturkompass bietet hierzu Anregungen, Arbeitsmaterialien, ergänzt durch kostenlose Downloads, Arbeitsblätter und Hintergrundinformationen zum direkten Einsatz im Unterricht.