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15.10.2026
Draussen Lernen an der Archijeunes-Tagung – und mit « Les sentiers »
Draussen sein, sogar draussen zu lernen – das ist im Herbst und Winter ein anderes Thema als in den wärmeren Jahreszeiten. Für «Les Sentiers», das Kompetenzzentrum für Outdoor Education der Pädagogischen Hochschule des Kantons Waadt, gilt wohl eher das Motto: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung». Jedenfalls hat das Zentrum Methoden und Unterrichtseinheiten entwickelt für das Lernen draussen, ausserhalb des Schulzimmers und des Schulhaus-Areals. Am eigenen Leib erfahren, was das bedeutet, werden die Teilnehmenden an der diesjährigen Archijeunes-Netzwerktagung am 20. November in Freiburg. Ismaël Zosso von der HEP Vaud wird eine der vier angekündigten Lern- und Erkundungstouren rund um den Campus der PH Freiburg anführen, während Lea Menzi von der Stiftung SILVIVA, die «Les Sentiers» begleitet, zuvor eines der Inputreferate halten wird. Dies ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Programm der Netzwerktagung, das sich ganz dem «Draussen lernen in der gebauten Umwelt» widmet. Wir würden uns freuen, Sie am 20. November drinnen und draussen in Freiburg begrüssen zu dürfen. Anmeldung hier! Bild: Justine Garnier | HEP Outdoor Education

Draussen sein, sogar draussen zu lernen – das ist im Herbst und Winter ein anderes Thema als in den wärmeren Jahreszeiten. Für «Les Sentiers», das Kompetenzzentrum für Outdoor Education der Pädagogischen Hochschule des Kantons Waadt, gilt wohl eher das Motto: «Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung». Jedenfalls hat das Zentrum Methoden und Unterrichtseinheiten entwickelt für das Lernen draussen, ausserhalb des Schulzimmers und des Schulhaus-Areals. Am eigenen Leib erfahren, was das bedeutet, werden die Teilnehmenden an der diesjährigen Archijeunes-Netzwerktagung am 20. November in Freiburg. Ismaël Zosso von der HEP Vaud wird eine der vier angekündigten Lern- und Erkundungstouren rund um den Campus der PH Freiburg anführen, während Lea Menzi von der Stiftung SILVIVA, die «Les Sentiers» begleitet, zuvor eines der Inputreferate halten wird. Dies ist nur ein ganz kleiner Ausschnitt aus dem vielfältigen Programm der Netzwerktagung, das sich ganz dem «Draussen lernen in der gebauten Umwelt» widmet. Wir würden uns freuen, Sie am 20. November drinnen und draussen in Freiburg begrüssen zu dürfen. Anmeldung hier! 

Bild: Justine Garnier | HEP Outdoor Education

13.10.2026
Brennpunkt baukulturelle Bildung an der Pädagogischen Hochschule Luzern
Elf Stationen! In Luzern erreichen wir die elfte Station mit unserer Wanderausstellung «Brennpunkt Baukulturelle Bildung». Seit vier Jahren sind wir unterwegs in der ganzen Schweiz, zeigten unsere Wander-Ausstellung und sprachen mit so vielen engagierten Menschen. Nun freuen wir uns auf die Pädagogische Hochschule Luzern. Wir sind zu Gast vom 5. November 2026 bis 21. Januar 2027 in der Lernlounge des Pädagogischen Medienzentrums (PMZ) in der Sentimatt. Wie immer bei «Brennpunkt Baukulturelle Bildung» organisieren wir mit unseren Gastgeberinnen Begleitveranstaltungen. In Luzern findet am 9. Dezember 2026 im Rahmen des PH-Forschungsmittags ein Gespräch zum Thema «Baukulturelle Bildung trifft Schulraumentwicklung» statt. Wie lassen sich baukulturelle Lernimpulse generell im Unterricht vermitteln – und wie noch vermehrt in der Schulraumentwicklung nutzen? Es diskutieren Rahel Boos-Yameogo (Dozentin und Fachkoordinatorin Kindergarten/ Unterstufe, Design und Kunst), Regula Grob (Fachleiterin und Dozentin Geographie Sek I und SekII), Marius Portmann (Fachleiter Design und Technik Sek I) und Cornelia Dinsleder (Bildungsforscherin und Mit-Organisatorin) mit Eveline Althaus (Geschäftsführerin Archijeunes) über diese Fragen. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.Bild: Franz Ryznar | PH Luzern

Elf Stationen! In Luzern erreichen wir die elfte Station mit unserer Wanderausstellung «Brennpunkt Baukulturelle Bildung». Seit vier Jahren sind wir unterwegs in der ganzen Schweiz, zeigten unsere Wander-Ausstellung und sprachen mit so vielen engagierten Menschen. Nun freuen wir uns auf die Pädagogische Hochschule Luzern. Wir sind zu Gast vom 5. November 2026 bis 21. Januar 2027 in der Lernlounge des Pädagogischen Medienzentrums (PMZ) in der Sentimatt. Wie immer bei «Brennpunkt Baukulturelle Bildung» organisieren wir mit unseren Gastgeberinnen Begleitveranstaltungen. In Luzern findet am 9. Dezember 2026 im Rahmen des PH-Forschungsmittags ein Gespräch zum Thema «Baukulturelle Bildung trifft Schulraumentwicklung» statt. Wie lassen sich baukulturelle Lernimpulse generell im Unterricht vermitteln – und wie noch vermehrt in der Schulraumentwicklung nutzen? Es diskutieren Rahel Boos-Yameogo (Dozentin und Fachkoordinatorin Kindergarten/ Unterstufe, Design und Kunst), Regula Grob (Fachleiterin und Dozentin Geographie Sek I und SekII), Marius Portmann (Fachleiter Design und Technik Sek I) und Cornelia Dinsleder (Bildungsforscherin und Mit-Organisatorin) mit Eveline Althaus (Geschäftsführerin Archijeunes) über diese Fragen. Mehr Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

Bild: Franz Ryznar | PH Luzern

08.10.2026
Ausstellung und Workshops: «Tony Fretton: Practice» im S AM
Im S AM Schweizerisches Architekturmuseum wurde die erste Ausstellung unter der Direktion von Adam Szymczyk eröffnet. Etwas überraschend handelt es sich um eine monografische Ausstellung. In enger Zusammenarbeit mit dem Londoner Architekten Tony Fretton entstand eine Retrospektive mit ausgewählten Projekten, dargestellt in Fotografien, Zeichnungen und Texten. Fretton, geboren 1945, eröffnete sein Büro 1982 und machte sich schnell einen Namen als sensibler Architekt, der sehr bewusst auf den Ort eingeht und sorgfältig mit Materialien umgeht. Auch für diese Ausstellung hat das S AM mehrere Angebote für Kinder und Schulklassen zusammengestellt. Kostenlos für Kindergarten bis Sek II sind beide Angebote. Einerseits der einstündige dialogische Rundgang «Wie entsteht Architektur aus dem, was bereits da ist?», andererseits der zweistündige Workshop «Architektur entdecken – bewegen, zeichnen, fotografieren», in dem Tony Frettons Haltung vermittelt wird: genau hinsehen, mit dem Vorhandenen arbeiten und daraus Neues entwickeln.Bild: Fotocollage 'Get ready', London UK, 1981, Bild bereitgestellt von Drawing Matter Collections AZ

Im S AM Schweizerisches Architekturmuseum wurde die erste Ausstellung unter der Direktion von Adam Szymczyk eröffnet. Etwas überraschend handelt es sich um eine monografische Ausstellung. In enger Zusammenarbeit mit dem Londoner Architekten Tony Fretton entstand eine Retrospektive mit ausgewählten Projekten, dargestellt in Fotografien, Zeichnungen und Texten. Fretton, geboren 1945, eröffnete sein Büro 1982 und machte sich schnell einen Namen als sensibler Architekt, der sehr bewusst auf den Ort eingeht und sorgfältig mit Materialien umgeht. Auch für diese Ausstellung hat das S AM mehrere Angebote für Kinder und Schulklassen zusammengestellt. Kostenlos für Kindergarten bis Sek II sind beide Angebote. Einerseits der einstündige dialogische Rundgang «Wie entsteht Architektur aus dem, was bereits da ist?», andererseits der zweistündige Workshop «Architektur entdecken – bewegen, zeichnen, fotografieren», in dem Tony Frettons Haltung vermittelt wird: genau hinsehen, mit dem Vorhandenen arbeiten und daraus Neues entwickeln.

Bild: Fotocollage 'Get ready', London UK, 1981, Bild bereitgestellt von Drawing Matter Collections AZ

06.10.2026
Rhône Vivant !
So viel Wasser! 812 Kilometer lang ist die Rhone vom langsam schmelzenden Gletscher im Oberwallis bis zu ihrer Mündung in der Camargue. Was sie so alles erlebt auf dieser langen Reise, die Rhone! Und überhaupt – könnte es nicht sein, dass der Fluss mit all ihren Tieren, Pflanzen und Geschichten, alt und neu, eigentlich ein Lebewesen ist? Nun, es gibt Bestrebungen, Flüssen eine Wesensart, eine Persönlichkeit zuzuschreiben. Ganz verrückt ist die Idee nicht, aber darum geht es hier nicht. Wir möchten vielmehr auf «Rhône vivant!» im F’AR forum d’architecture in Lausanne aufmerksam machen. Noch bis am 31. Oktober kann man dort in eine immersive Ausstellung eintauchen, inklusive einem virtuellen Sprung in den Fluss. Aus dem reichhaltigen Begleitprogramm verweisen wir gerne auf zwei Ateliers: am 17. Oktober das Atelier d’écriture enfants mit Ed Wige et Karine Yoakim Pasquier sowie am 21. Oktober das Atelier Le Forum du Fleuve mit Aurélien Batondor. Die Ausstellung zieht anschliessend weiter nach Lyon (Sommer 2027) und Marseille (Ende 2027 / Anfang 2028).Bild: Bertrand Stofleth | Rhodanie Urbaine 2024

So viel Wasser! 812 Kilometer lang ist die Rhone vom langsam schmelzenden Gletscher im Oberwallis bis zu ihrer Mündung in der Camargue. Was sie so alles erlebt auf dieser langen Reise, die Rhone! Und überhaupt – könnte es nicht sein, dass der Fluss mit all ihren Tieren, Pflanzen und Geschichten, alt und neu, eigentlich ein Lebewesen ist? Nun, es gibt Bestrebungen, Flüssen eine Wesensart, eine Persönlichkeit zuzuschreiben. Ganz verrückt ist die Idee nicht, aber darum geht es hier nicht. Wir möchten vielmehr auf «Rhône vivant!» im F’AR forum d’architecture in Lausanne aufmerksam machen. Noch bis am 31. Oktober kann man dort in eine immersive Ausstellung eintauchen, inklusive einem virtuellen Sprung in den Fluss. Aus dem reichhaltigen Begleitprogramm verweisen wir gerne auf zwei Ateliers: am 17. Oktober das Atelier d’écriture enfants mit Ed Wige et Karine Yoakim Pasquier sowie am 21. Oktober das Atelier Le Forum du Fleuve mit Aurélien Batondor. Die Ausstellung zieht anschliessend weiter nach Lyon (Sommer 2027) und Marseille (Ende 2027 / Anfang 2028).

Bild: Bertrand Stofleth | Rhodanie Urbaine 2024

02.10.2026
Ausschreibung: «Architectural Toys »
Vor bald zehn Jahren lancierte das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) des Departements Architektur an der ETH Zürich das erste gta paper, ein schlankes, agiles Heft jeweils zu einem Thema der aktuellen historischen und theoretischen Forschung. Alle Beiträge werden wissenschaftlich peer-reviewt und stehen nach der Publikation als Open-Access kostenlos zur Verfügung. Die kommende Ausgabe – und darum weisen wir hier darauf hin – ist dem Thema «Architecural Toys» gewidmet. Als Fachpersonen der baukulturellen Vermittlung wissen wir natürlich, dass architektonische und raumbezogene Spielzeuge keineswegs nur dem harmlosen Zeitvertrieb dienen. Sie nehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung sozialen Verhaltens und intellektueller Fähigkeiten ein. Und sie bilden immer auch eine Gesellschaftsordnung ab. Das Spielzeug ist also – um es mit Fontane und Grass zu sagen – ein weites Feld. Der Call for papers läuft noch bis zum 16. November 2026; die Ausschreibung ist hier zu finden. Und wenn wir schon bei einem unserer Lieblingsthemen, dem Spielen, sind: Haben sie schon einen Blick in unsere Publikation "Play! Spielend Baukultur erkunden" geworfen? Unter archijeunes.ch/play kann sie heruntergeladen oder bestellt werden.Bild: Archijeunes Netzwerktagung 2024 "Play!" | Matteo De Mattia

Vor bald zehn Jahren lancierte das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) des Departements Architektur an der ETH Zürich das erste gta paper, ein schlankes, agiles Heft jeweils zu einem Thema der aktuellen historischen und theoretischen Forschung. Alle Beiträge werden wissenschaftlich peer-reviewt und stehen nach der Publikation als Open-Access kostenlos zur Verfügung. Die kommende Ausgabe – und darum weisen wir hier darauf hin – ist dem Thema «Architecural Toys» gewidmet. Als Fachpersonen der baukulturellen Vermittlung wissen wir natürlich, dass architektonische und raumbezogene Spielzeuge keineswegs nur dem harmlosen Zeitvertrieb dienen. Sie nehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung sozialen Verhaltens und intellektueller Fähigkeiten ein. Und sie bilden immer auch eine Gesellschaftsordnung ab. Das Spielzeug ist also – um es mit Fontane und Grass zu sagen – ein weites Feld. Der Call for papers läuft noch bis zum 16. November 2026; die Ausschreibung ist hier zu finden. Und wenn wir schon bei einem unserer Lieblingsthemen, dem Spielen, sind: Haben sie schon einen Blick in unsere Publikation "Play! Spielend Baukultur erkunden" geworfen? Unter archijeunes.ch/play kann sie heruntergeladen oder bestellt werden.

Bild: Archijeunes Netzwerktagung 2024 "Play!" | Matteo De Mattia

01.10.2026
Europäische Architekurtage: «Architektur und Landschaft»
Noch bis zum 25. Oktober 2026 laufen die Architekturtage am Oberrhein, also flussabwärts von Basel aus gesehen. Wir haben schon einige Male auf dieses trinationale Festival hingewiesen, das es immerhin schon seit dem Jahr 2000 gibt und das die grossartige Möglichkeit bietet, Baukultur in zwei Sprachräumen und zugleich einem Kulturraum zu erleben. Fast 180 Veranstaltungen in rund fünfzig Städten in der Grenzregion des Oberrheins stehen auf dem Programm, dieses Jahr mit dem Motto «Architektur und Landschaft». Aus der grossen Auswahl möchten wir hier zwei Empfehlungen herauspicken: Der französische Landschaftsverband bietet mehrere interessante Führungen und Spaziergänge an, unter anderem zum Thema Wasser, das ja immer wichtiger wird. Schöne Zeichnungen und Aquarelle der «Urban Sketchers» sind in einer Ausstellung in Kehl zu bewundern, direkt am Rhein auf der deutschen Seite gegenüber Strassburg.Bild: Pozzuoli, 2024, lauréat Archifoto, Architecture & Paysage | Mario Ferrara

Noch bis zum 25. Oktober 2026 laufen die Architekturtage am Oberrhein, also flussabwärts von Basel aus gesehen. Wir haben schon einige Male auf dieses trinationale Festival hingewiesen, das es immerhin schon seit dem Jahr 2000 gibt und das die grossartige Möglichkeit bietet, Baukultur in zwei Sprachräumen und zugleich einem Kulturraum zu erleben. Fast 180 Veranstaltungen in rund fünfzig Städten in der Grenzregion des Oberrheins stehen auf dem Programm, dieses Jahr mit dem Motto «Architektur und Landschaft». Aus der grossen Auswahl möchten wir hier zwei Empfehlungen herauspicken: Der französische Landschaftsverband bietet mehrere interessante Führungen und Spaziergänge an, unter anderem zum Thema Wasser, das ja immer wichtiger wird. Schöne Zeichnungen und Aquarelle der «Urban Sketchers» sind in einer Ausstellung in Kehl zu bewundern, direkt am Rhein auf der deutschen Seite gegenüber Strassburg.

Bild: Pozzuoli, 2024, lauréat Archifoto, Architecture & Paysage | Mario Ferrara

22.09.2026
Dokumentarfilme zum Bauen und Wohnen im Kreislauf
Noch zwei Tipps für Dokumentarfilme, beide in der arte-Mediathek. Der Film "Bauen im Kreislauf" ist ab dem 13. Juli verfügbar und erzählt vom zirkulären Bauen. Jedes Gebäude wird so konstruiert, dass es später zur Materialquelle für neue Häuser wird. Statt Abriss und Abfall entsteht ein geschlossener Kreislauf. Forschende, Architektinnen und kommunale Entscheider - sie alle haben eine Vision: Die Stadt der Zukunft wird zur Mine - und damit ein Lager wertvoller Baustoffe.  "Die Wohnung der Zukunft" ist eine ganze Dokfilmreihe, in der Constantin Chatelperron und Caroline Putz von ihren Selbstversuchen im Bereich Lowtech berichten. Sie probieren zum Beispiel aus, wie eine Wohnung ausgestattet werden muss, damit es sich darin emissionsarm und ressourcenschonend leben lässt. Sehr sehenswert!Bild: Biosphere Experience

Noch zwei Tipps für Dokumentarfilme, beide in der arte-Mediathek. Der Film "Bauen im Kreislauf" ist ab dem 13. Juli verfügbar und erzählt vom zirkulären Bauen. Jedes Gebäude wird so konstruiert, dass es später zur Materialquelle für neue Häuser wird. Statt Abriss und Abfall entsteht ein geschlossener Kreislauf. Forschende, Architektinnen und kommunale Entscheider - sie alle haben eine Vision: Die Stadt der Zukunft wird zur Mine - und damit ein Lager wertvoller Baustoffe.  "Die Wohnung der Zukunft" ist eine ganze Dokfilmreihe, in der Constantin Chatelperron und Caroline Putz von ihren Selbstversuchen im Bereich Lowtech berichten. Sie probieren zum Beispiel aus, wie eine Wohnung ausgestattet werden muss, damit es sich darin emissionsarm und ressourcenschonend leben lässt. Sehr sehenswert!

Bild: Biosphere Experience

18.09.2026
Biennale svizzera del territorio: «Handle with care»
Sie gehört inzwischen fix zum Veranstaltungskalender, die «Biennale svizzera del territorio» in und um die zauberhafte Villa Saroli in Lugano. Bereits zum sechsten Mal findet sie statt, dieses Jahr vom 1. bis 3. Oktober unter dem Titel «Handle with care». Das Programm wurde seit Beginn laufend erweitert, es kamen zwei Calls dazu, einer «to Action» und ein anderer «to Pecha Kucha». Inzwischen ist das halbe Tessin involviert, es gibt Veranstaltungen in Mendrisio und Bellinzona und natürlich in Lugano im Istituto Internazionale di Architettura i2a. Das internationale Kurator:innenteam rund um die i2a-Direktorin Ludovica Molo hat wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das neben konzentrierten, intensiven Momenten immer auch Gelegenheiten für den Austausch bietet. Es ist diese einzigartige Mischung, die den Zauber der Biennale del territorio ausmacht. Und falls es Anfangs Oktober nicht reicht bis ins Tessin, kommen Sie am 24./25. Oktober zum OpenHouse Ticino. Oder Sie machen gleich beides!Bild: Biennale Svizzera del territorio 

Sie gehört inzwischen fix zum Veranstaltungskalender, die «Biennale svizzera del territorio» in und um die zauberhafte Villa Saroli in Lugano. Bereits zum sechsten Mal findet sie statt, dieses Jahr vom 1. bis 3. Oktober unter dem Titel «Handle with care». Das Programm wurde seit Beginn laufend erweitert, es kamen zwei Calls dazu, einer «to Action» und ein anderer «to Pecha Kucha». Inzwischen ist das halbe Tessin involviert, es gibt Veranstaltungen in Mendrisio und Bellinzona und natürlich in Lugano im Istituto Internazionale di Architettura i2a. Das internationale Kurator:innenteam rund um die i2a-Direktorin Ludovica Molo hat wieder ein sehr abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das neben konzentrierten, intensiven Momenten immer auch Gelegenheiten für den Austausch bietet. Es ist diese einzigartige Mischung, die den Zauber der Biennale del territorio ausmacht. Und falls es Anfangs Oktober nicht reicht bis ins Tessin, kommen Sie am 24./25. Oktober zum OpenHouse Ticino. Oder Sie machen gleich beides!

Bild: Biennale Svizzera del territorio 

15.09.2026
Ausstellung: «Out of Service?» im ZAZ Bellerive
Über Kirchen wurde wahrlich schon so manches Buch geschrieben. Ist nicht alles bekannt? Nun, es mag vielleicht so wirken, aber eines ist doch relativ neu: Dass nämlich Kirchen gar nicht mehr als Kirchen genutzt werden, zumindest nicht im religiösen Sinn. Zum Gottesdienst kommen die Leute kaum mehr, aber da stehen weiterhin diese zum Teil prächtigen Gebäude mit ihrer vertrauten und doch in jedem Fall individuellen Architektur und Ausstattung. Im Ruhrgebiet findet zur Zeit gerade die 16. Ausgabe der Europäischen Nomadischen Biennale «Manifesta» in ehemaligen und wenig genutzten Kirchengebäuden statt, die in kulturelle und gemeinschaftliche Zentren umgewandelt wurden. Den Schweizer Kontext beleuchtet die Ausstellung «Out of Service?» im ZAZ Zentrum Architektur Zürich vom 19. September bis zum 7. Februar im kommenden Jahr. Die Ausstellung und das Begleitprogramm zeigen anhand historischer und zeitgenössischer Projekte aus der Schweiz, wie viele unterschiedliche Wege der Transformation dabei möglich sind – von ausgebauten Kirchenbänken bis zum Abbruch. So soll ein kollektiver Diskurs um Wandel und Erhalt von Sakralbauten entstehen. Denn damit ihr architektonischer und kultureller Wert bewahrt bleibt, verdienen sie neue gesellschaftliche Bedeutungen.Bild: ZAZ Bellerive | Out of Service? 

Über Kirchen wurde wahrlich schon so manches Buch geschrieben. Ist nicht alles bekannt? Nun, es mag vielleicht so wirken, aber eines ist doch relativ neu: Dass nämlich Kirchen gar nicht mehr als Kirchen genutzt werden, zumindest nicht im religiösen Sinn. Zum Gottesdienst kommen die Leute kaum mehr, aber da stehen weiterhin diese zum Teil prächtigen Gebäude mit ihrer vertrauten und doch in jedem Fall individuellen Architektur und Ausstattung. Im Ruhrgebiet findet zur Zeit gerade die 16. Ausgabe der Europäischen Nomadischen Biennale «Manifesta» in ehemaligen und wenig genutzten Kirchengebäuden statt, die in kulturelle und gemeinschaftliche Zentren umgewandelt wurden. Den Schweizer Kontext beleuchtet die Ausstellung «Out of Service?» im ZAZ Zentrum Architektur Zürich vom 19. September bis zum 7. Februar im kommenden Jahr. Die Ausstellung und das Begleitprogramm zeigen anhand historischer und zeitgenössischer Projekte aus der Schweiz, wie viele unterschiedliche Wege der Transformation dabei möglich sind – von ausgebauten Kirchenbänken bis zum Abbruch. So soll ein kollektiver Diskurs um Wandel und Erhalt von Sakralbauten entstehen. Denn damit ihr architektonischer und kultureller Wert bewahrt bleibt, verdienen sie neue gesellschaftliche Bedeutungen.

Bild: ZAZ Bellerive | Out of Service? 

12.09.2026
Unterrichtsmaterial: The Homes We Build
Gerne schauen wir auch über die Sprachräumen der Schweiz hinaus in Richtung angelsächsische Welt , denn dort passiert auch sehr viel in Sachen baukultureller Bildung. So etwa in Grossbritannien: Das Royal Institute of British Architects RIBA hat mit Homes Through History and Design, The House of Happy Spirits und Number 7 Evergreen Street bereits Bücher und dazu passendes Unterrichtsmaterial für Schulkinder publiziert. Nun folgt «The Homes We Build». Grundlage dazu bildet das gleichnamige Buch von Anne Jonas und Lou Rihn sowie «Cool Architecture» von Simon Armstrong. Das Material des RIBA richtet sich an Kinder von fünf bis sieben, respektive von sieben bis elf Jahren. Mit Aufgaben zu Architekturzeichnungen, einer Stadt in der Müslischachtel, begrünten Dächern und klimaangepassten Wohnhäusern verbindet es Wissen mit eigenem Entwerfen und Modellbau.Bild: The Homes we Build | Anne Jonas 

Gerne schauen wir auch über die Sprachräumen der Schweiz hinaus in Richtung angelsächsische Welt , denn dort passiert auch sehr viel in Sachen baukultureller Bildung. So etwa in Grossbritannien: Das Royal Institute of British Architects RIBA hat mit Homes Through History and Design, The House of Happy Spirits und Number 7 Evergreen Street bereits Bücher und dazu passendes Unterrichtsmaterial für Schulkinder publiziert. Nun folgt «The Homes We Build». Grundlage dazu bildet das gleichnamige Buch von Anne Jonas und Lou Rihn sowie «Cool Architecture» von Simon Armstrong. Das Material des RIBA richtet sich an Kinder von fünf bis sieben, respektive von sieben bis elf Jahren. Mit Aufgaben zu Architekturzeichnungen, einer Stadt in der Müslischachtel, begrünten Dächern und klimaangepassten Wohnhäusern verbindet es Wissen mit eigenem Entwerfen und Modellbau.

Bild: The Homes we Build | Anne Jonas