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22.01.2026
Neue Online-Akademie für Baukulturelle Bildung
Die Online Akademie will Baukulturelle Bildung neu zugänglich machen. Sie richtet sich an alle, die sich für die gebaute Umwelt interessieren und – privat oder beruflich – insbesondere Kinder und Jugendliche für Baukultur sensibilisieren möchten.Hinter der Online-Akademie steht Dr. Turit Fröbe. Turit ist Architekturhistorikerin, Urbanistin und seit vielen Jahren Mit-Engagierte in der Welt der Baukulturellen Bildung.Zwei Kurse sind bereits Online: Sensibilisierung für die gebaute Umwelt I und Sensibilisierung für die gebaute Umwelt II – Stadt + Spiel.Genauere Informationen und Anmeldungen unter https://www.baukulturelle-bildung.online/ 

Die Online Akademie will Baukulturelle Bildung neu zugänglich machen. Sie richtet sich an alle, die sich für die gebaute Umwelt interessieren und – privat oder beruflich – insbesondere Kinder und Jugendliche für Baukultur sensibilisieren möchten.

Hinter der Online-Akademie steht Dr. Turit Fröbe. Turit ist Architekturhistorikerin, Urbanistin und seit vielen Jahren Mit-Engagierte in der Welt der Baukulturellen Bildung.

Zwei Kurse sind bereits Online: Sensibilisierung für die gebaute Umwelt I und Sensibilisierung für die gebaute Umwelt II – Stadt + Spiel.

Genauere Informationen und Anmeldungen unter https://www.baukulturelle-bildung.online/ 

19.01.2026
Schwerpunktgespräche zum öffentlichen Raum
OpenSquare (eine Initiative von Archijeunes) widmet sich der Förderung und Aufwertung des öffentlichen Raums in der Schweiz und rief vor bald zwei Jahren den Tag des öffentlichen Raums aus. Inzwischen weitet der Verein sein Aktionsfeld aus: Von Januar bis Mai organisiert OpenSquare fünf Schwerpunktgespräche zu drängenden Fragen und aktuellen Themen rund um den öffentlichen Raum. Jedes der fünf Gespräche hat einen eigenen Schwerpunkt – zum Beispiel «Sprache und Zeichen im öffentlichen Raum» oder «Defensive Architektur im öffentlichen Raum» und kann vor Ort im Architekturforum Zürich (einmal im Baukulturhaus Winterthur) und immer auch online mitverfolgt werden. Wir sind sehr gespannt und würden uns freuen, Sie an einer der Veranstaltungen zu sehen. Alle Informationen und Daten finden Sie auf der Webseite von OpenSquare.Bild: Quai Pasa Buvette Zug | Arbeitsgruppe Koordination öffentlicher Raum Zug

OpenSquare (eine Initiative von Archijeunes) widmet sich der Förderung und Aufwertung des öffentlichen Raums in der Schweiz und rief vor bald zwei Jahren den Tag des öffentlichen Raums aus. Inzwischen weitet der Verein sein Aktionsfeld aus: Von Januar bis Mai organisiert OpenSquare fünf Schwerpunktgespräche zu drängenden Fragen und aktuellen Themen rund um den öffentlichen Raum. Jedes der fünf Gespräche hat einen eigenen Schwerpunkt – zum Beispiel «Sprache und Zeichen im öffentlichen Raum» oder «Defensive Architektur im öffentlichen Raum» und kann vor Ort im Architekturforum Zürich (einmal im Baukulturhaus Winterthur) und immer auch online mitverfolgt werden. Wir sind sehr gespannt und würden uns freuen, Sie an einer der Veranstaltungen zu sehen. Alle Informationen und Daten finden Sie auf der Webseite von OpenSquare.

Bild: Quai Pasa Buvette Zug | Arbeitsgruppe Koordination öffentlicher Raum Zug

17.01.2026
Ausstellung «Anni Albers – Constructing Textiles»
Das Zentrum Paul Klee ist für vieles bekannt – auch für die hervorragenden Programme und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Seit der Erstellung des Neubaus im Osten der Stadt Bern vor zwanzig Jahren ist das Kindermuseum Creaviva integraler Bestandteil des Zentrums. Und die Leute von Creaviva denken sich immer wieder überraschende Dinge aus. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung «Anni Albers – Constructing Textiles» über die deutsch-amerikanische Textil-Künstlerin Anni Albers organisieren sie ein interaktives Format («Raumgewebe. Von Fäden und Mustern») und Workshops im Offenen Atelier (aktuell: «Mit Farben weben»). In der Hauptausstellung wird das vielfältige Werk von Anni Albers gewürdigt. Im Zentrum stehen ihre Arbeiten für Architekturprojekte, aber auch die Bezüge zum Bauhaus, wo Anni Albers (damals noch mit dem Nachnamen Fleischmann) Paul Klee als Lehrer kennenlernte sowie die lebenslange Zusammenarbeit mit ihrem 11 Jahre älteren Kommilitonen und später Ehemann Josef Albers. Und wenn Sie schon in Bern sind möchten wir Ihnen die Ausstellung «Was wäre, wenn…?» im Kornhausforum wärmstens ans Herz legen. Im vielseitigen Rahmenprogramm sind noch vier Veranstaltungen im Januar eingetragen. Auch diese können wir sehr empfehlen…Bild: Intersecting (Ausschnitt), 1962, Baumwolle und Kunstseide, 40x42cm, Foto: Phillip Ottendörfer, Zentrum Paul Klee © The Josef and Anni Albers Foundation/Prolitteris, Zürich)

Das Zentrum Paul Klee ist für vieles bekannt – auch für die hervorragenden Programme und Veranstaltungen für Kinder und Jugendliche. Seit der Erstellung des Neubaus im Osten der Stadt Bern vor zwanzig Jahren ist das Kindermuseum Creaviva integraler Bestandteil des Zentrums. Und die Leute von Creaviva denken sich immer wieder überraschende Dinge aus. Im Rahmen der aktuellen Ausstellung «Anni Albers – Constructing Textiles» über die deutsch-amerikanische Textil-Künstlerin Anni Albers organisieren sie ein interaktives Format («Raumgewebe. Von Fäden und Mustern») und Workshops im Offenen Atelier (aktuell: «Mit Farben weben»). In der Hauptausstellung wird das vielfältige Werk von Anni Albers gewürdigt. Im Zentrum stehen ihre Arbeiten für Architekturprojekte, aber auch die Bezüge zum Bauhaus, wo Anni Albers (damals noch mit dem Nachnamen Fleischmann) Paul Klee als Lehrer kennenlernte sowie die lebenslange Zusammenarbeit mit ihrem 11 Jahre älteren Kommilitonen und später Ehemann Josef Albers.
 
Und wenn Sie schon in Bern sind möchten wir Ihnen die Ausstellung «Was wäre, wenn…?» im Kornhausforum wärmstens ans Herz legen. Im vielseitigen Rahmenprogramm sind noch vier Veranstaltungen im Januar eingetragen. Auch diese können wir sehr empfehlen…

Bild: Intersecting (Ausschnitt), 1962, Baumwolle und Kunstseide, 40x42cm, Foto: Phillip Ottendörfer, Zentrum Paul Klee © The Josef and Anni Albers Foundation/Prolitteris, Zürich)

15.01.2026
IdeenSet «Grönland – eine Raumanalyse»
Grönland, die grosse Insel am Polarkreis, war auch schon weniger im Gespräch – um es zurückhaltend zu formulieren. Unabhängig von der aktuellen Situation müssen sich vermutlich einige eingestehen, dass sie nicht sonderlich gut über Grönland Bescheid wissen. Passend zu dieser Bildungslücke ist kürzlich an der PH Bern neues Lernmaterial erschienen. Wir haben in diesem Newsletter immer wieder mal auf einzelne IdeenSets hingewiesen und dürfen Ihnen ja schon bald ein eigenes vorstellen. Hintergrund für das aktuelle IdeenSet «Grönland – eine Raumanalyse» ist die sehr sehenswerte Ausstellung «Grönland» im ALPS, dem Alpinen Museum der Schweiz in Bern. Das Dossier für die Sekundarstufe II dient der Vorbereitung auf die Ausstellung. Für die Nachbereitung stehen weitere Materialien zur Verfügung. Am 21. Januar 2026 findet abends um 17:30 eine Führung durch die Ausstellung im ALPS statt. Extra für Kinder wurde in der Ausstellung übrigens ein Grönland-Abenteuer eingerichtet.Bild: ALPS Alpines Museum der Schweiz, PH Bern 

Grönland, die grosse Insel am Polarkreis, war auch schon weniger im Gespräch – um es zurückhaltend zu formulieren. Unabhängig von der aktuellen Situation müssen sich vermutlich einige eingestehen, dass sie nicht sonderlich gut über Grönland Bescheid wissen. Passend zu dieser Bildungslücke ist kürzlich an der PH Bern neues Lernmaterial erschienen. Wir haben in diesem Newsletter immer wieder mal auf einzelne IdeenSets hingewiesen und dürfen Ihnen ja schon bald ein eigenes vorstellen. Hintergrund für das aktuelle IdeenSet «Grönland – eine Raumanalyse» ist die sehr sehenswerte Ausstellung «Grönland» im ALPS, dem Alpinen Museum der Schweiz in Bern. Das Dossier für die Sekundarstufe II dient der Vorbereitung auf die Ausstellung. Für die Nachbereitung stehen weitere Materialien zur Verfügung. Am 21. Januar 2026 findet abends um 17:30 eine Führung durch die Ausstellung im ALPS statt. Extra für Kinder wurde in der Ausstellung übrigens ein Grönland-Abenteuer eingerichtet.

Bild: ALPS Alpines Museum der Schweiz, PH Bern 

13.01.2026
Abschlussveranstaltung «Städtische Räume für Jugendliche»
Die Pandemie ist inzwischen ein paar Jahre her, aber doch noch manchen in prägender Erinnerung. Covid-19 forderte nicht nur das Gesundheitssystem, sondern die ganze Gesellschaft auf unterschiedlichste Art heraus. Im Rahmen des Nationalen Forschungsgrprogramms «Covid-19 in der Gesellschaft» (NFP 80) erforschten 25 Teams aus den Sozial- und Geisteswissenschaften die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesellschaft und die Lehren, die man daraus ziehen könnte. Eines der Projekte befasste sich mit städtischen Räumen für Jugendliche (Leitung: Anke Kaschlik von der ZHAW Soziale Arbeit). In den letzten drei Jahren untersuchte das Team, wie Jugendliche öffentliche Räume wahrnehmen, aneignen und gestalten. Die wissenschaftlichen Publikationen dazu finden Sie im Datenportal des Schweizerischen Nationalfonds. Die Ergebnisse der Forschung werden am Freitag, 23. Januar 2026 an der Abschlussveranstaltung in Zürich vorgestellt und diskutiert. Eingeladen sind auch Akteur:innen aus der Praxis, sprich insbesondere der Stadtplanung.Bild: NFP80, ZHAW

Die Pandemie ist inzwischen ein paar Jahre her, aber doch noch manchen in prägender Erinnerung. Covid-19 forderte nicht nur das Gesundheitssystem, sondern die ganze Gesellschaft auf unterschiedlichste Art heraus. Im Rahmen des Nationalen Forschungsgrprogramms «Covid-19 in der Gesellschaft» (NFP 80) erforschten 25 Teams aus den Sozial- und Geisteswissenschaften die Auswirkungen der Pandemie auf die Gesellschaft und die Lehren, die man daraus ziehen könnte. Eines der Projekte befasste sich mit städtischen Räumen für Jugendliche (Leitung: Anke Kaschlik von der ZHAW Soziale Arbeit). In den letzten drei Jahren untersuchte das Team, wie Jugendliche öffentliche Räume wahrnehmen, aneignen und gestalten. Die wissenschaftlichen Publikationen dazu finden Sie im Datenportal des Schweizerischen Nationalfonds. Die Ergebnisse der Forschung werden am Freitag, 23. Januar 2026 an der Abschlussveranstaltung in Zürich vorgestellt und diskutiert. Eingeladen sind auch Akteur:innen aus der Praxis, sprich insbesondere der Stadtplanung.

Bild: NFP80, ZHAW

05.01.2026
Spiel «ImaginEd – Schule neu denken»
Die Archijeunes-Netzwerktagung vom vergangenen November ist noch nicht lange her und lässt uns so schnell nicht los. Weiter sammeln wir spannende Projekte, Lernmedien und Unterrichtsmaterialien zum «Kosmos Schulhaus», über die wir Sie im Verlauf des erst gerade angebrochenen Jahres regelmässig informieren werden. Ein Beispiel dafür ist das Spiel «ImaginEd», entwickelt von einem Team mit Mitgliedern aus der Pädagogischen Hochschule Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (Game Design). ImaginEd ist nicht nur ein Spiel, sondern auch ein Werkzeug für Teams aus Schule und Bildung, um kreativ, praxisnah und kollaborativ die Schule der Zukunft zu gestalten. Die PH Zürich hat ergänzend zum Spiel extra einen kompakten Kurs ausgeschrieben (1 Nachmittag Mitte März). Zur Anmeldung bitte hier entlang.Bild: ImaginEd | PHZH, ZHdk

Die Archijeunes-Netzwerktagung vom vergangenen November ist noch nicht lange her und lässt uns so schnell nicht los. Weiter sammeln wir spannende Projekte, Lernmedien und Unterrichtsmaterialien zum «Kosmos Schulhaus», über die wir Sie im Verlauf des erst gerade angebrochenen Jahres regelmässig informieren werden. Ein Beispiel dafür ist das Spiel «ImaginEd», entwickelt von einem Team mit Mitgliedern aus der Pädagogischen Hochschule Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste (Game Design). ImaginEd ist nicht nur ein Spiel, sondern auch ein Werkzeug für Teams aus Schule und Bildung, um kreativ, praxisnah und kollaborativ die Schule der Zukunft zu gestalten. Die PH Zürich hat ergänzend zum Spiel extra einen kompakten Kurs ausgeschrieben (1 Nachmittag Mitte März). Zur Anmeldung bitte hier entlang.

Bild: ImaginEd | PHZH, ZHdk

23.12.2025
Brennpunkt baukulturelle Bildung an der PH Wallis
Ins Wallis wollten wir schon immer. Auf unserer Tour durch die Schweiz mit der Wanderausstellung «Brennpunkt baukuturelle Bildung» im Gepäck lernten wir schon einige Regionen des Landes kennen. Nun sind wir parat für die Reise nach Brig, wo am 19. Januar 2026 in der pädagogischen Dokumentationsstelle (PäDok) der Mediathek Wallis die Ausstellung eröffnet wird. Sie soll den Austausch über die Bedeutung der gebauten Umwelt für das Lernumfeld, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe anregen. Das Besondere am Wallis im Allgemeinen und der Pädagogischen Hochschule dort ist die Zweisprachigkeit. Deshalb ziehen wir im Frühling in den unteren Kantonsteil und zeigen die Ausstellung ab dem 6. März 2026 an der HEP Valais in St. Maurice. Wie bei allen bisherigen Stationen wird auch in Brig eine Begleitveranstaltung ausgerichtet. Wir freuen uns, am 4. Februar 2026 zusammen mit den PH-Dozierenden Sonja Perren (TTG, WAH) und Marie-Louise Schmid (NMG) sowie mit Daniela Furrer von der PäDok einerseits eine Pädagogische Sprechstunde und andererseits einen Fachaustausch für Dozierende durchführen zu können.Bild: Mediathek Wallis Brig

Ins Wallis wollten wir schon immer. Auf unserer Tour durch die Schweiz mit der Wanderausstellung «Brennpunkt baukuturelle Bildung» im Gepäck lernten wir schon einige Regionen des Landes kennen. Nun sind wir parat für die Reise nach Brig, wo am 19. Januar 2026 in der pädagogischen Dokumentationsstelle (PäDok) der Mediathek Wallis die Ausstellung eröffnet wird. Sie soll den Austausch über die Bedeutung der gebauten Umwelt für das Lernumfeld, die Lebensqualität und gesellschaftliche Teilhabe anregen. Das Besondere am Wallis im Allgemeinen und der Pädagogischen Hochschule dort ist die Zweisprachigkeit. Deshalb ziehen wir im Frühling in den unteren Kantonsteil und zeigen die Ausstellung ab dem 6. März 2026 an der HEP Valais in St. Maurice. Wie bei allen bisherigen Stationen wird auch in Brig eine Begleitveranstaltung ausgerichtet. Wir freuen uns, am 4. Februar 2026 zusammen mit den PH-Dozierenden Sonja Perren (TTG, WAH) und Marie-Louise Schmid (NMG) sowie mit Daniela Furrer von der PäDok einerseits eine Pädagogische Sprechstunde und andererseits einen Fachaustausch für Dozierende durchführen zu können.

Bild: Mediathek Wallis Brig

22.12.2025
Sachbilderbuch «Brücken»
«Über sieben Brücken musst du gehen» sang Peter Maffay vor einigen Jahrzehnten und manchmal immer noch im Radio. In der Schweiz wissen wir, wie wichtig Brücken sind, wie sie Wege verkürzen und Welten verbinden. Der Gründungsmythos der Eidgenossenschaft dreht sich um eine Brücke – die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht – und seither entwickelte sich in dem kleinen Land eine grosse und diverse Kultur des Brückenbaus. Othmar H. Ammann, Robert Maillart, Christian Menn und viele andere Ingenieure leisteten wichtige Beiträge zu dieser einzigartigen Baukultur. Kinder und Jugendliche lieben Brücken eigentlich auch, sei es, wenn sie im Zug oder im Auto darüberfahren, sei es, wenn sie darüber lesen können. Das neue Sachbilderbuch von Magda Garguláková können wir dafür wärmstens empfehlen. Die jungen Menschen erfahren darin etwa, welche Techniken angewendet werden und wie man selber eine Brücke bauen kann, oder welches die berühmtesten und die seltsamsten Brücken der Welt sind.Bild: Magda Garguláková | Karl Rauch Verlag

«Über sieben Brücken musst du gehen» sang Peter Maffay vor einigen Jahrzehnten und manchmal immer noch im Radio. In der Schweiz wissen wir, wie wichtig Brücken sind, wie sie Wege verkürzen und Welten verbinden. Der Gründungsmythos der Eidgenossenschaft dreht sich um eine Brücke – die Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht – und seither entwickelte sich in dem kleinen Land eine grosse und diverse Kultur des Brückenbaus. Othmar H. Ammann, Robert Maillart, Christian Menn und viele andere Ingenieure leisteten wichtige Beiträge zu dieser einzigartigen Baukultur. Kinder und Jugendliche lieben Brücken eigentlich auch, sei es, wenn sie im Zug oder im Auto darüberfahren, sei es, wenn sie darüber lesen können. Das neue Sachbilderbuch von Magda Garguláková können wir dafür wärmstens empfehlen. Die jungen Menschen erfahren darin etwa, welche Techniken angewendet werden und wie man selber eine Brücke bauen kann, oder welches die berühmtesten und die seltsamsten Brücken der Welt sind.

Bild: Magda Garguláková | Karl Rauch Verlag

16.12.2025
Super Places – Wissensarchiv der planungskulturellen Bildung
Eines unserer übergeordneten Ziele ist die Förderung des Wissens und Verstehens. Denn beides hilft enorm, sich bei der Veränderung der gebauten Umwelt einzubringen. Und das wollen wir ja alle. Stadtplanung ist allerdings nicht gerade für ihre einfache Verständlichkeit bekannt. Was wir aber wissen: Es ist kompliziert und es reden viele Leute mit. Warum also nicht auch Kinder und Jugendliche? Das von Isabelle Willnauer und Aida Nejad in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Stiftung sowie mit Jugendlichen entwickelte Tool «Super Places» ist ein praxisorientiertes Instrument des «Stadtmachens». Es soll die planungskulturelle Bildung (das Wissen und Verstehen!) junger Menschen stärken. Auf der schön und übersichtlich gestalteten Webseite wird einiges erklärt und anhand von Beispielen gezeigt, wie man sich auch als junge Person einmischen kann. Die Seite bezieht sich klar auf einen deutschen Kontext, doch sind die Erklärungen allgemein genug gefasst, um auch aus einer schweizerischen oder österreichischen Perspektive verstanden zu werden. Zu «Super Places» gibt es auch eine Publikation zum Download oder Bestellen mit Fachbeiträgen u.a. von Turit Fröbe von der Stadtdenkerei oder von Raimund Kemper und Axel Pohl vom Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST.Bild: Wüstenrot Stiftung 

Eines unserer übergeordneten Ziele ist die Förderung des Wissens und Verstehens. Denn beides hilft enorm, sich bei der Veränderung der gebauten Umwelt einzubringen. Und das wollen wir ja alle. Stadtplanung ist allerdings nicht gerade für ihre einfache Verständlichkeit bekannt. Was wir aber wissen: Es ist kompliziert und es reden viele Leute mit. Warum also nicht auch Kinder und Jugendliche? Das von Isabelle Willnauer und Aida Nejad in Zusammenarbeit mit der Wüstenrot Stiftung sowie mit Jugendlichen entwickelte Tool «Super Places» ist ein praxisorientiertes Instrument des «Stadtmachens». Es soll die planungskulturelle Bildung (das Wissen und Verstehen!) junger Menschen stärken. Auf der schön und übersichtlich gestalteten Webseite wird einiges erklärt und anhand von Beispielen gezeigt, wie man sich auch als junge Person einmischen kann. Die Seite bezieht sich klar auf einen deutschen Kontext, doch sind die Erklärungen allgemein genug gefasst, um auch aus einer schweizerischen oder österreichischen Perspektive verstanden zu werden. Zu «Super Places» gibt es auch eine Publikation zum Download oder Bestellen mit Fachbeiträgen u.a. von Turit Fröbe von der Stadtdenkerei oder von Raimund Kemper und Axel Pohl vom Institut für Soziale Arbeit und Räume der OST.

Bild: Wüstenrot Stiftung 

11.12.2025
Der Rückblick zur Archijeunes Netzwerktagung ist Online!
Wie bringt man das Thema baukulturelle Bildung in die Schulen? Eine Antwort auf diese Frage gab unsere Netzwerktagung am 21. November, als wir uns nicht nur in Gedanken, sondern auch körperlich in Schulräume versetzt haben. Wir durften auf Einladung der beiden Schulleiter:innen Diana Bütikofer und Giuliano Picciati die Schulhäuser Munzinger und Pestalozzi in Bern besuchen und uns dem Thema der Tagung direkt vor und am Ort widmen: dem «Kosmos Schulhaus: Lern-Räume über Baukultur». Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Interesse für unsere Anliegen gross ist. Aber wie können wir diesen Schritt in die Schule – im eigentlichen und übertragenen Sinn – verstetigen? Mit der Tagung haben wir erfolgreich einen Prozess lanciert, mit dem wir weitergehen wollen.   Das Thema der Tagung haben wir explizit gewählt, um Pädagog:innen und Architekt:innen zu dem zusammenzubringen, was sie beide beschäftigt: die Schulräume im weitesten Sinne und deren Rolle in der Bildung von Kindern und Jugendlichen. Der Auftakt fand in der PH-Bern statt. In einem vollen Vorlesungsraum durften wir mit zahlreichen Gästen einiges zu Schul-Räumen als «dritten Pädagogen» und zu Möglichkeiten für Vermittlung und Mitwirkung lernen. In Referaten und Workshops wurde der «Kosmos Schulhaus» aus verschiedenen Perspektiven – der Praxis, der Forschung aber auch der Politik – beleuchtet und besprochen. Im zweiten Teil begaben wir uns zu den zwei Schulhäusern und erkundeten an ihnen die Themen, die noch am Morgen nur an Bilder geheftet waren. Den Abschluss bildete eine von Archijeunes-Vorstandsmitglied Claudia Schwalfenberg mit viel Witz moderierte Runde von Lehrer:innen, Schulleiter:innen und Architekt:innen, die die wichtigen Voraussetzungen besprochen haben, damit fortschrittliche Schulräume entstehen können und damit auch das Thema Baukultur vermittelt wird.  Es war ein wunderbarer Anlass, mit viel lebhaftem – und zweisprachigem – Austausch. In unserem Tagungsbericht mit dem Bilder-Tagebuch können Sie sich selbst einen Eindruck davon machen. Auf Youtube können Sie zudem die Vorträge, Podiumsdiskussion und Kurzinterviews mit den Leitenden der Workshops anschauen. An dieser Stelle unser grosser Dank an unsere Gastgeber an der PH und den Schulen – und an alle die diesen Anlass möglich gemacht und einen Beitrag geleistet haben.Bild: Matteo De Mattia

Wie bringt man das Thema baukulturelle Bildung in die Schulen? Eine Antwort auf diese Frage gab unsere Netzwerktagung am 21. November, als wir uns nicht nur in Gedanken, sondern auch körperlich in Schulräume versetzt haben. Wir durften auf Einladung der beiden Schulleiter:innen Diana Bütikofer und Giuliano Picciati die Schulhäuser Munzinger und Pestalozzi in Bern besuchen und uns dem Thema der Tagung direkt vor und am Ort widmen: dem «Kosmos Schulhaus: Lern-Räume über Baukultur». Einmal mehr hat sich gezeigt, dass das Interesse für unsere Anliegen gross ist. Aber wie können wir diesen Schritt in die Schule – im eigentlichen und übertragenen Sinn – verstetigen? Mit der Tagung haben wir erfolgreich einen Prozess lanciert, mit dem wir weitergehen wollen.   

Das Thema der Tagung haben wir explizit gewählt, um Pädagog:innen und Architekt:innen zu dem zusammenzubringen, was sie beide beschäftigt: die Schulräume im weitesten Sinne und deren Rolle in der Bildung von Kindern und Jugendlichen. Der Auftakt fand in der PH-Bern statt. In einem vollen Vorlesungsraum durften wir mit zahlreichen Gästen einiges zu Schul-Räumen als «dritten Pädagogen» und zu Möglichkeiten für Vermittlung und Mitwirkung lernen. In Referaten und Workshops wurde der «Kosmos Schulhaus» aus verschiedenen Perspektiven – der Praxis, der Forschung aber auch der Politik – beleuchtet und besprochen. Im zweiten Teil begaben wir uns zu den zwei Schulhäusern und erkundeten an ihnen die Themen, die noch am Morgen nur an Bilder geheftet waren. Den Abschluss bildete eine von Archijeunes-Vorstandsmitglied Claudia Schwalfenberg mit viel Witz moderierte Runde von Lehrer:innen, Schulleiter:innen und Architekt:innen, die die wichtigen Voraussetzungen besprochen haben, damit fortschrittliche Schulräume entstehen können und damit auch das Thema Baukultur vermittelt wird.  

Es war ein wunderbarer Anlass, mit viel lebhaftem – und zweisprachigem – Austausch. In unserem Tagungsbericht mit dem Bilder-Tagebuch können Sie sich selbst einen Eindruck davon machen. Auf Youtube können Sie zudem die Vorträge, Podiumsdiskussion und Kurzinterviews mit den Leitenden der Workshops anschauen. An dieser Stelle unser grosser Dank an unsere Gastgeber an der PH und den Schulen – und an alle die diesen Anlass möglich gemacht und einen Beitrag geleistet haben.

Bild: Matteo De Mattia