Vor bald zehn Jahren lancierte das Institut für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) des Departements Architektur an der ETH Zürich das erste gta paper, ein schlankes, agiles Heft jeweils zu einem Thema der aktuellen historischen und theoretischen Forschung. Alle Beiträge werden wissenschaftlich peer-reviewt und stehen nach der Publikation als Open-Access kostenlos zur Verfügung. Die kommende Ausgabe – und darum weisen wir hier darauf hin – ist dem Thema «Architecural Toys» gewidmet. Als Fachpersonen der baukulturellen Vermittlung wissen wir natürlich, dass architektonische und raumbezogene Spielzeuge keineswegs nur dem harmlosen Zeitvertrieb dienen. Sie nehmen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung sozialen Verhaltens und intellektueller Fähigkeiten ein. Und sie bilden immer auch eine Gesellschaftsordnung ab. Das Spielzeug ist also – um es mit Fontane und Grass zu sagen – ein weites Feld. Der Call for papers läuft noch bis zum 16. November 2026; die Ausschreibung ist hier zu finden. Und wenn wir schon bei einem unserer Lieblingsthemen, dem Spielen, sind: Haben sie schon einen Blick in unsere Publikation "Play! Spielend Baukultur erkunden" geworfen? Unter archijeunes.ch/play kann sie heruntergeladen oder bestellt werden.
Bild: Archijeunes Netzwerktagung 2024 "Play!" | Matteo De Mattia