Ja, die Besonderheit der Sprachenvielfalt der Schweiz ist uns wichtig – genauso wie einen echten Beitrag zur besseren Verständigung zu leisten. Andere mögen das Frühfranzösisch abschaffen, wir hingegen bieten unsere Unterrichtseinheiten neu in drei Landessprachen an. Als Leserin unseres Newsletters und als Nutzer der Plattform archijeunes.ch kennen Sie natürlich unser Herzstück, die grosse Anzahl an frei verfügbarem Unterrichtsmaterial. Die Plattform ist zwar dreisprachig angelegt, aber beim Angebot an Unterrichtseinheiten bestehen grosse Unterschiede. Uns ist es ein Anliegen, dass Schulen in der Romandie und im Tessin ebenfalls auf eine grosse Auswahl zugreifen können. Deshalb haben wir alle (!) deutschen Archijeunes-Unterrichtseinheiten in die französische und italienische Sprache übersetzen lassen. Wir werden dabei grosszügig unterstützt von der Karl und Sophie Binding Stiftung, der Oertli Stiftung und von Pro Patria, die sich für den sprachlichen Ausgleich in unserem Land einsetzen. Die Unterrichtseinheiten wurden von Profis übersetzt und anschliessend von muttersprachlichen Fachpersonen redaktionell bearbeitet. Denn trotz aller Harmonierungen der letzten Jahre behalten die Schulsysteme und Lernformen in den einzelnen Sprachregionen ihre Eigenheiten. Zu den über dreissig übersetzten Einheiten gehören beispielsweise die Dossiers: Wir bauen eine Stadt, Landschaft im Wandel, Wohnformen, das Haus als unsere dritte Haut, Brückenbau und Mitten im Leben - wie wollt ihr wohnen? Eine Übersicht finden Sie hier.