Kindheit ohne Raum
Er wurde schon als der «Spielplatz-Apostel» bezeichnet: Marco Hüttenmoser kämpft seit mehreren Jahrzehnten für eine kindgerechte gebaute Umwelt. In seinem Forschungs- und Dokumentationszentrum im aargauischen Muri hat er tausende von Kinderzeichnungen gesammelt, in denen Kinder ihre Lebenswelt gezeichnet haben. Ein zentrales Anliegen Hüttenmosers ist die Freiheit – die Freiheit des Kindes, mindestens zwei Stunden pro Tag unbegleitet spielen zu dürfen, und zwar draussen. Dass dies nicht immer einfach ist, liegt auf der Hand. Und deshalb stellt Hüttenmoser die Entwicklung motorischer und sozialer Fähigkeiten in einen Zusammenhang mit der gebauten Umwelt. Abgesehen davon fördert das Spiel der Kinder in der Nachbarschaft auch das Miteinander der Erwachsenen. In seinem jüngsten Buch «Kindheit ohne Raum» trägt Marco Hüttenmoser seine Erkenntnisse, Gedanken und Forderungen zusammen.
Marco Hüttenmoser
LIT
Raumplanung
Raumwahrnehmung
Städtebau
Architekturtheorie
Lernorte
Lernwelten
Wohnqualität
Öffentlicher Raum
Susanne Hauser, Christa Kamleithner, Roland Meyer
Marie Dorléans
Simone Krüger, Martina Hillbrand
Wilfried Koch
Institut Urban Landscape ZHAW
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Hg.)
Christine Aldrian-Schneebacher, Architektur-Spiel-Raum, Architektur Haus Kärnten
PH Luzern, Autorinnen-Team
Pierre Kocher
Peter Stamm